BD-SPM-W BMD1052020
Dienstag, 22. Januar 2008
IPTV & Interaktive TV-Werbung
Klanggestaltung bei Produkten
Fragen zu Klanggestaltung bei Produkten:
Inwieweit ist der tatsächliche Soundscape des Produktes für die Werbewirkung relevant? Anders ausgedrückt wird das Soundimage das Produktes mehr über Mediawerbung als über das tatsächliche Produkt gebildet? Ist dies bei unterschiedlichen Produkten anders? Die tatsächliche Klangwelt eines PKW ist sehr wichtig. Kann man die Werbewirkung erhöhen, wenn der Fernsehspot noch dicker in der Klangwelt aufträgt oder führt das zu einem kognitiven Bruch beim Erwerb des Fahrzeugs?
Samstag, 5. Januar 2008
Radiowerbewirkungsforschung
http://www.mediendesign-bachelor.eu/moodle/mod/resource/view.php?id=1056
Fragen zum Radiowerbewirkungsforschungsartikel:
Inwiefern sind vom Vermarkter in Auftrag gegebene Werbewirkungsforschung überhaupt seriös für den potentiellen Werbekunden? Die Ergebnisse dienen nur zur Unterstützung der Aussage, dass es sich lohnt bei dem spezifischen Vermarkter Werbung zu schalten. Wird Werbewirkungsforschung auch zur Werbemaßnahme?
Auf der anderen Seite steht die medienzentrierte Werbewirkungsforschung: Sind die so gewonnenen Daten nicht zu allgemein? Sind die externen Einflüsse nicht zu zahlreich und zu unbestimmt um zu präzisen Ergebnissen zu gelangen?
Es gibt viele Theorien und alle scheinen Sie (meistens) zu funktionieren. Trotzdem widersprechen sich einige davon. Ist der Werbewirkungsforschungsbereich möglicherweise zu jung um in der Wirtschaft gezielt eingesetzt zu werden?
Freitag, 28. Dezember 2007
Young & Rubicam Methode
Young & Rubicam hat ein System für die Beurteilung von Werbeideen entwickelt. Jedes Werbemittel und jede Werbekampagne wird nach 6 Kriterien untersucht:
1. Wo ist die überraschende Idee? Gibt es eine Idee? Ist die Idee interessant? Überrascht die Idee?
2. Dramatisiert die Idee den Verbrauchernutzen?
3. Ist es die überzeugendste Lösung für diese Idee?
4. Zielstrebigkeit (Mehr als eine Botschaft lässt sich nicht kommunizieren)
5. Wird der Zuschauer involviert? (Integration des Zuschauer, Abholen der Zielgruppe)
6. Würde ich das Ergebnis einem guten Freund zeigen? (Virales Potential)
Aus meiner eigenen Einschätzung halte ich diese Checkliste für B2C-Werbung als voll zutreffend.Kritikpunkt ist natürlich die erforderliche subjektive Einschätzung anhand der Bewertungspunkte, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen je nach Evluator führen kann und wird. Im Bereich B2B ist es oft durch die Komplexität der Produkte (insbesondere bei stark erklärungsbedürftigen Produkten) nicht möglich alles konsequent auf eine einzelne Botschaft zu reduzieren.
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Tendenz zur Individualisierung
http://space2.vs187039.vserver.de/sp12/audio/schulz_individualisierung.mp3
In dem Telefoninterview wird Klaus Peter Schulz (CEO BBDO Deutschland) zu seinen Ansichten zur These der gesellschaftlichen Individualisierung befragt. Motivation zur gesellschaftlichen Individualisierung sind unter anderem die Suche nach Bezugspunkten und eine gewisse soziale Isolierung. Die klassischen sozialen Milieus lösen sich auf. Eine klare Zielgruppenansprache wird immer schwieriger.
Die zentrale Frage ist die nach der Kommunikationsidee. Die Inszenierung der Marken wird immer wichtiger. Erlebniswelten müssen geschaffen werden um eine Identifikation mit der Marke zu ermöglichen (Stichwort "Leuchtturm").
Der Weg eine Marke zeitgemäß zu bewerben: 1. Markenwerte herausstellen, 2. Medial Präsenz und mediale Anziehungskraft der Marke, z. B. durch Sponsoring, 3. Integration der verschiedenen Medien.
Zum Thema Werbewirkung: Beim Modeling (ökonometrische Methoden) werden die Input-Faktoren (Kosten) gesammelt und auf der Output-Seite stehen die Verkaufszahlen. Bekannheitsgrad und Image der Marke führen letzendlich zum Kauf oder Nicht-Kauf des Produktes.
Ein Beispiel für moderne Werbeformen ist Nissan, die eine zusammenhängende Geschichte über 24min erzählen. Vor jeder Folge der Serie 24 in UK wurde jeweils eine einminütige Folge von Nissan geschaltet.
Donnerstag, 29. November 2007
Anzeigenanalyse: Côte d'Or
Côte d'Or,Chocolate,Advertisement,Magazine

Elemente die in dieser Analyse einzeln ausgewertet werden: Die Côte d'Or-Logoelemente, das Sensations-Markenlogo, die Copy und die Bildelemente.
Das Côte d'Or-Logo besteht aus der Hauptfarbe Rot und den Nebenfarben Gold und Beige. Seine äußere Form ist zunächst ein simpler Geometrischer Gegenstand. Innerhalb dessen befinden sich die «Côte d'Or»-Wortmarke und der Elefant als Bildmarke. Nach dem Bildmotiv besitzt es das höchste Aufmerksamkeitspotential bedingt durch Größe, Form, Farbe, Position und Wiedererkennungswert (Aktivierung des Markennetzwerks). Es bildet mit dem Logobalken den Rahmen für die Botschaft der Anzeige.
Das Bildmotiv ist Hauptaufmerksamkeitsträger der Anzeige und füllt sie nahezu gänzlich aus. Farblich ist es hauptsächlich in Abstufungen von Braun gehalten. Dabei ist es von der Form ein Picture-in-Picture-Motiv. Die Braune Schokolade liegt auf einem dunklen gemaserten Holz. Dabei ist auf der Schokolade reliefartig der Côte d'Or Elefant in seiner scheinbar natürlichen Umagebung kupferstichartig dargestelt. In dieses Motiv ist ein farbiges Bild nahtlos eingearbeitet (das eine junge Frau darstellt).
Die Copy ist mit dem Sensations-Markenlogo als Block kombiniert dargestellt. Farblich ist sie in einem hellen Beige gehalten. Sie ist äußerst kurz gehalten und in Versalien geschrieben. Die Produktabbildung konkurriert in Größe mit der Copy ist aber durch Ihre tiefere Position auf der Seite deutlich untergeordnet.
Von der Tonality ist die Anzeige intim aber seriös, sowie hochwertig und edel. Sie spricht den/die Genießerin an und positioniert die Marken im oberen Preis- und Qualitätssegment. Vom Sex spricht die Anzeige beide Geschlechter an mit einem leichten Fokus auf dem weiblichen Sex. Dabei ist das Gender jedoch leicht maskulin dominiert.
Dienstag, 27. November 2007
Zusammenfassung: Heinz von Foerster – Über Bewusstsein, Gedächtnis, Sprache, Magie und andere unbegreifliche Alltäglichkeiten
radikaler konstruktismus,systemtheorie,naturwissenschaft
Das seltsame Problem mit der Sprache – das fundamentale hermeneutische Prinzip (Prinzip der Deutung/des Verstehens)
Probleme zweiter ordnung brauchen sich erst selber um überhaupt entstehen zu koennen. So ist es auch mit der Sprache. Über Sprache kommunizierte Botschaften müssen vom Empfänger erst dekodiert werden um verstanden zu werden. Dabei ist das Verständnis des Senders und das des Empfängers keineswegs immer identisch.
Durch eine Erklärung wird das Problem zum Verschwinden gebracht
Foerster macht aus konstruktivistischer Sicht deutlich, dass die Erklärung nur bedingt, wenn überhaupt wirksames Mittel zur Erörterung des Problems ist, da das intentionierte Verständnis des Kommunikators und das tatsächliche Verständnis des Rezipienten differieren können.
Die absolute Unwissbarkeit
Realität ist nicht rational analytisch wahrnehmbar. Erst die Trivialisierung der Wahrnehmung, also die Normschaffung von Wahrnehmung macht Realität scheinbar rational erfassbar.